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Pitigliano ist ein typisches Dorf im maremmanischen
Hinterland. Die Landschaft ist sehr eindrucksvoll. Die Häuser
scheinen direkt dem Tuffstein-Felsen zu entwachsen und seine
natürliche Fortbildung zu sein. Das Zentrum des Dorfes
ist die Orsini-Burg und das Aquädukt der Medici, um die
sich die Gassen und Häuser gruppieren. Eine weitere Besonderheit
sind das jüdische Getto und die tief in die Felsen gehauenen
Wege „vie cave“, die vom Dorf auf die Felder führen.
Einzelheiten:
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CASTELLO
ORSINI: die Orsini-Burg ist Sitz des Museums
der Diözese mit
Gemälden und wertvollem Messe-Geschirr. Auch das
archäologische Museum ist hier untergebracht: dort
sind die Funde aus der Etrusker-Zeit – hauptsächlich
von den Ausgrabungen der Nekropole von Poggio Buco (7km
von Pitigliano entfernt) - zu sehen.
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VIE
CAVE (Hohlwege): die ganze Umgebung ist durchzogen
von einem Netz von Hohlwegen, die in antiken Zeiten
in den Tuffstein gehauen worden sind. Etruskischen Ursprungs,
nimmt man an, dass sie verschiedene Funktionen erfüllen
sollten: sie führten zu den heiligen Stätten,
waren geschützte Verbindungswege zwischen den Wohnstätten,
und dienten zur Verteidigung. Bis vor ca. 50 Jahren
wurden sie als normale Verkehrswege mit Esel- und Pferdekarren
benutzt. Wenn Sie genau beobachten, können Sie
noch die Zeichen der an den Wänden streifenden
Karren entdecken. Die Wege sind z.T. ausgezeichnet und
der bekannteste ist die „Via Cava di S.Giuseppe“,
die von Pitigliano nach Pianetti di Sovana führt.
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DIE
SYNAGOGE: eine weitere Besonderheit von Pitigliano
ist die Anwesenheit (ab dem Jahr 1500 ca.) einer jüdischen
Gemeinschaft. Zeugen davon sind eine Synagoge, vor kurzem
restauriert, ein Backhaus für Azim-Brot, ein jüdischer
Friedhof, die erst vor kurzem aufgefundenen unterirdischen
Räume der Synagoge, in denen eine Färberei,
ein Raum für rituale Bäder, eine Metzgerei
und ein Keller Kasher untergebracht waren. Aus diesem
Grund wird Pitigliano manchmal als das „kleine
Jerusalem“ bezeichnet. |
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